Modellbau

Aufwändige und detailgetreue Artikel, die nicht nur auf gepflegten Modellbahnanlagen zu finden sind. Viele interessante Neuheiten finden auch als Einzelstücke in Vitrinen einen besonderen Platz oder begeistern »eingefleischte« Auto-Sammler, die mit verschiedenen Artikeln den Hintergrund ihrer Modellautosammlung thematisch anpassen und damit die Wirkung verschiedener Modelle erhöhen. Lassen Sie sich inspirieren…

1904 Altes Handwerkerhaus € 59,99
Am Waldrand von Buschheide steht dieses alte Handwerkerhaus. Das Gebäude, das ca. zwischen 1900 und 1910 errichtet wurde, diente zunächst als Schreinerei der Familie Gronenberg, die auch viele Ladengeschäfte in der Stadt eingerichtet hatte. Sohn Ralf erlernte ebenfalls den Beruf des Schreiners, da er den Betrieb fortführen sollte. Allerdings interessierte es sich mehr für Technik und Motoren und beschäftigte sich in seiner Freizeit intensiv mit der Reparatur von Fahrzeugen und Traktoren. Nach dem Tod des Vaters Ende der 1960er Jahre stellte er das Arbeiten in der Schreinerei ein und widmete sich seiner Leidenschaft und nutzte das Gebäude fortan als Reparaturwerkstatt. Das Geschäft lief sehr gut und bald schon war das väterliche Gebäude zu klein und nicht zweckentsprechend. Ende der 1980er Jahre fand der Umzug in neue Geschäftsräume statt, das Gebäude wurde nun nur noch als Lagerstätte für Ersatzteile oder Reifeneinlagerung genutzt und Ende der 1990er Jahre aufgegeben. Unbewohnt und ungenutzt verfiel die ehemalige Schreinerei zusehends. Kaputte Kandelrohre verursachten starke Schäden am Mauerwerk, und so platzen nun große Flächen Putz ab und Wasser und Salpeter setzen dem Haus sehr zu. Auch die Holzfensterrahmen und das Fachwerk bedürfen dringend einer Pflege. Das renovierungsbedürftige Gebäude wartet nun auf seinen neuen Besitzer und hofft darauf endlich wieder instand gesetzt zu werden.

1905 Alter Schuppen € 34,99
Im Hinterhof der alten Schreinerei Gronenberg steht ebenfalls ein alter Schuppen. Im Gegensatz zum Hauptgebäude wird der Schuppen vom Nachbarunternehmen – einem Fliesenleger – als Lagerplatz genutzt. Da das Gebäude direkt an der Grundstücksgrenze liegt und leicht zugänglich ist, kaufte der Handwerker den Teil des Grundstücks, auf dem der gemauerte Schuppen mit seinem Holzfachwerk steht. Die Renovierungsarbeiten sind geplant und bald wird alles wieder tadellos aussehen. Vielleicht wird auch noch das Hauptgebäude in den Besitz des Fliesenlegermeisters übergehen…

TT Wagen 1:120
Ausgesuchte Wagen für Eisenbahnen in Spur TT mit Normkupplungsschacht und TT-Kupplungen sowie Schmalspurwagen TTe in höchster Detaillierung.
35010 Packwagen KD4 TTe € 48,99
Welche Pakete und Päckchen sind da wohl aufgeladen??? Der dunkelgrüne Schmalspur-Packwagen mit der Betriebsnummer 974 – 368 ist bereit, auf weite Reise zu gehen bzw. zu fahren.

Automodelle 1:87
Eine interessante Collection wunderschöner Auto-Varianten in originellem und vorbildgerechtem Design.
Das treibt Autofahrer in den Wahnsinn! (in jeder Presseinfo)
Beifahrer, die mit dem Navi diskutieren.

44008 Fargo Power Wagon € 15,99
Fargo Power Wagon (Fargo = Kooperation für Nutzfahrzeuge zwischen Walter Chrysler und Joe N. Fields) mit speziellen »Schienenrädern«. Das Modell kann auf Modellgleise gestellt werden. Auf der Ladefläche sind Sitzbänke angebracht, dazwischen sind die Räder des Modells.

45019 Chevrolet Bel Air ´57 Los Angeles Police € 18,99
Wer möchte da nicht gern Polizist sein, in den 1950ern, in Los Angeles und seinen Dienst in so einem schmucken Chevy Bel Air ausüben? Leider gibt es keine Zeitmaschine…

48732 Fiat 500 US Taxi € 15,99
Eigentlich ein Witz, so ein kleines Auto in einem Land, wo alles eine Nummer größer ist! Aber in New York gibt es tatsächlich den Fiat 500 und dann auch noch als Yellow Cab. Da muss der New Yorker seinen Kopf mal ein bisschen einziehen!

51168 Mercedes-Benz V-Klasse, Englisches Taxi € 22,99
Die Mercedes V-Klasse gibt es überall, so auch in Großbritannien! Selbstverständlich erfüllt dieses Modell die landesspezifischen Anforderungen wie Rechtslenker und typisch britisches Taxischild in aufwendiger Ausführung.

51192 Mercedes-Benz Vito US Taxi € 24,99
Der Vito als Großraumtaxi ist das ideale Yellow Cab für die New Yorker. Der muss sich auch beeilen, denn der Harry Potter Film beginnt gleich. Sogar die Amerika typische Werbung ist auf dem Modell perfekt umgesetzt.

51248 Framo V901/2 Kasten Union Bäckerei € 22,99
Der Framo als Lieferwagen für Backwaren der VEB Großbäckerei Union in Karl Marx Stadt. Die Großbäckerei Union wurde 1910 von Emil Reimann gegründet und wird heute als Emil Reimann Bäckerei GmbH in Dresden weitergeführt. Die typisch grün-/beigefarbigen Lieferwagen galten in den 1960er Jahren als Markenzeichen der Union Bäckerei im Umkreis von Karl Marx Stadt – heute wieder Chemnitz.

51311 Belarus MTS-82, blau € 17,99
Der über alle Grenzen hinaus bekannte und unverwüstliche Belarus Traktor mit Allrad in der Exportfarbe Blau.

52357 Framo V901/2 Pritsche/Plane, Steinmetz € 22,99
Das zweite Leben des Framo als Werbeträger eines Steinmetzbetriebes. Sicher wird der kleine Framo jetzt nicht mehr so überladen wie es zu DDR Zeiten üblich war.

52435 Ford Transit Custom Bus, Zoll € 24,99
Silber-metallic lackiertes Einsatzfahrzeug des deutschen Zolls mit grüner Bauchbinde.

52705 VW 181 Kurierwagen, offen, mit Alufelgen, Orange € 18,99
Der damals in Deutschland mit militärischen Aufgaben betraute VW 181 findet nun auch den Weg in die Tuner-Szene. Große Alufelgen und Umbau auf fette Scheibenbremsen ziehen die Blicke auf sich. Und außerdem: ein knalliges Orange sieht doch auf jeden Fall besser aus als das NATO Oliv, oder?

52706 VW 181 Kurierwagen, geschlossen, mit Alufelgen, Weinrot € 18,99
Ein anderer Tuning-Freund verpasste dem Kurierwagen Aluminiumfelgen von Audi. Er fährt lieber geschlossen durch die Gegend in seinem aufgepimpten VW.

52950 VW Käfer mit Ovalfenster, Hellblau € 16,99
Er läuft und läuft und läuft… Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxermotor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen.
Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen.
Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte. Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man, zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar, Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre keinen Heller wert«!
So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen – anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk.

Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwendigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg. Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland.
Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der Wirtschaftswunderzeit) im aufwendigen Laserverfahren neu vermessen, um die recht schwierige Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe besitzen.

52962 VW Käfer mit Ovalfenster, Polizei € 19,99
Dunkelgrüner Käfer mit weißen Kotflügeln als Funkstreifenwagen (FuStw) der Verkehrspolizei Neumünster. Beachtenswert sind auch die Blaulichter auf dem Dach sowie der Lautsprecher auf dem linken Kotflügel.

53211 Trabant P601 Kombi, Berufs-Kosmetik € 19,99
Modell aus dem Baujahr 1968 in einer seltenen Ausführung mit Werbung der Bio Berufs-Kosmetik. Jaja, Bio und Werbung gab es auch im Osten, schon in den 1960er Jahren. Bei dem Werbefahrzeug waren sogar die Stoßstangen verchromt, das hatte nicht mal der normale Trabant!

53608 HL10.00 mit Wasserfass FORMNEUHEIT € 14,99
Einachs-Fahrgestell aus dem Baujahr 1966, hergestellt vom VEB Spezialanhängerbau Bornsen. Hier mit Wasserfass als Beladung. Kostengünstiger und entmilitarisierter Umbau des NVA Anhängers zur Viehtränke. So geht Abrüstung!

ESPEWE Automodelle 1:87
Auf Basis des W50-Allradfahrgestells rollt der neue Muldenkipper zum Einsatz. In vorerst zwei Versionen mit Hoch- und Niederdruckbereifung wird mit dieser Formneuheit die Palette der W50-Aufbauten weiter ausgebaut. Durch den universellen Einsatz in den Baukombinaten, bei der NVA oder in der Landwirtschaft bietet sich dieser Aufbau als Ergänzung auch im Modellsortiment an. Einzelne Muldenkipperaufbauten wurden sogar auf das L60-Fahrgestell aufgebaut.

95164 IFA W50L Sp (Speditionspritsche), VEB Kohlehandel € 31,49
Der Grundtyp einer großen Palette von Nutzfahrzeugen der 5t-Nutzmasseklasse aus Ludwigsfelde war das Pritschenfahrzeug W50L. Seit 1965 gebaut und ständig weiterentwickelt hat sich der 2-achsige Frontlenker bei in- und ausländischen Abnehmern bewährt. Mit dem Speditionspritschenfahrzeug W50L Sp wurde den Wünschen der Kunden nach einem Nutzkraftwagen mit vergrößerter Ladefläche für den Transport von Paletten und sperrigen Gütern entsprochen. Gegenüber dem Pritschenfahrzeug W50L verfügt das Speditionsfahrzeug über eine längere Pritsche mit erhöhter Stirnwand und geteilten Bordwänden. Auch im Kohlehandel wurde in großen Städten auf die höhere Transportkapazität von W50 und L60 gesetzt. Während kleinere Fuhren mit einem Multicar oder Traktor mit Anhänger abgewickelt werden konnten, wurden große Abnehmer mit LKW und passendem Anhänger beliefert.
Muldenkipper
Der W50 wurde in über 70 Grundvarianten mit verschiedenen Aufbauten konzipiert. Neben dem Pritschenfahrzeug war die Kipper-Variante die am weitesten verbreitete und in den höchsten Stückzahlen produzierte Version aus Ludwigsfelde. Die ursprünglich im Spezialfahrzeugwerk Berlin entwickelte Wanne des Muldenkippers wurde 1969 auf der Leipziger Messe vorgestellt. Hergestellt wurden die Fahrzeuge dann schlussendlich in Dessau beim Rationalisierungsbetrieb der öffentlichen Versorgungswirtschaft.

95267 IFA W50 LA MK5 (Muldenkipper), Grau FORMNEUHEIT € 32,99
Die erste Farbvariante in Grau mit rotem Fahrgestell entspricht einem der Musterfahrzeuge der Leipziger Messe.

95536 IFA L60 DSK ND (Dreiseitenkipper), VEB Kohlehandel € 36,99
Der Dreiseitenkipper (DSK) auf L60-Fahrgestell wurde aufgrund seiner guten Geländetauglichkeit häufig in der Landwirtschaft eingesetzt. Gängige Varianten zum Transport der Ernte waren Drei- und Zweiseitenkipper oder der Schwerhäckselaufbau. In der Regel wurde das Zugfahrzeug mit dem passenden Anhänger HW80 kombiniert. Auch im Kohlehandel wurde in großen Städten auf die höhere Transportkapazität von W50 und L60 gesetzt. Während kleinere Fuhren mit einem Multicar oder Traktor mit Anhänger abgewickelt werden konnten, wurden große Abnehmer mit LKW und passendem Anhänger beliefert.

 

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