
es war einmal… Ja, so fangen viele Märchen an, allerdings auch Dinge, die absolut real und gar nicht so
lange her sind, wie beispielsweise die Spielwarenmesse in Nürnberg. Einst ein Ort, an dem sich alle
namhaften Hersteller präsentierten, ein Ort, den alle Händler gerne besuchten. Hier lernte man sich
kennen, knüpfte Kontakte, schrieb Aufträge, informierte sich über Neuheiten, war einfach gut gelaunt
und manchmal trank man auch das ein oder andere Bier- oder Sektchen miteinander. Dann machte das
digitale Zeitalter der Messe schwer zu schaffen, Neuheiten wurden schon weit vor der Messe
veröffentlicht und veranlassten manchen Händler dazu, eher zu Hause zu bleiben und die Daten ins
heimische System einzupflegen. Stetig steigende Preise für Aussteller, hohe Eintrittspreise für Händler,
überteuerte Übernachtungsmöglichkeiten gaben weitere Argumente, dem Geschehen fernzubleiben.
Nach all den Jahren ist es nun soweit, dass sich das einstige Zugpferd der Spielwarenmesse – die
Modellbahnbranche – fast komplett verabschiedet hat. Leere Gänge und viel Freifläche locken keine
Besucher mehr an. Aber nichts desto trotz wird es in der Branche auch weiterhin viele interessante
Neuheiten geben und die werden wie üblich im Zeitraum Januar bis Februar vorgestellt. Letztendlich
sind es aber die Endverbraucher, unsere Sammler und treuen Bastler, die entscheiden, ob eine
Kollektion begeistert oder nicht. Umso besser, dass sich nun das Augenmerk auf die digitale
Präsentation richtet und Neuheiten entsprechend präsentiert. Die nachfolgenden Neuheiten wurden
bereits angekündigt und veröffentlicht und kommen nun in den Handel. Somit wünschen wir viel
Freude beim »Kennenlernen«…
Modellbau
Aufwändige und detailgetreue Artikel, die nicht nur auf gepflegten Modellbahnanlagen zu finden sind.
Viele interessante Neuheiten finden auch als Einzelstücke in Vitrinen einen besonderen Platz oder
begeistern »eingefleischte« Auto-Sammler, die mit verschiedenen Artikeln den Hintergrund ihrer
Modellautosammlung thematisch anpassen und damit die Wirkung verschiedener Modelle erhöhen.
Lassen Sie sich inspirieren…
1045 Bekohlung mit Bagger € 39,99
»Her mit der Kohle!« Nachschub ist gefragt, der Weimar Mobilbagger taucht mit der Baggerschaufel
tief in den Kohleberg ein, um sie einem der nächsten Laster aufladen zu können. Gut gesichert durch die
Umzäumung aus T-Trägern und Bohlen, bleibt der Kohleberg dicht zusammen. Aufgrund vieler
Nachfragen wurde der Artikel wieder neu aufgelegt.
1099 Betonbrücke Bahnüberführung € 39,99
1100 Betonbrücke Straßenüberführung € 39,99
♪♫
♪Über sieben Brücken musst du geh´n….♪♫♫
♪ Dann noch über sieben Berge zu den sieben…usw.
Auf jeden Fall wird die Fahrt dahin nicht langweilig, denn die hochbeinige Bahnüberführung
überspannt zunächst den Schienenverkehr und lässt die Fahrzeuge über sich hinwegbrausen, bevor die
Straßenüberführung den Spieß herumdreht und die Bahn über den Straßenverkehr leitet. Die stabilen
Betonbrücken sind schlicht und passen sich vielen Baustilen an. Besonders beachtenswert sind auch die
filigranen Geländer. Selbstverständlich sind beide Brücken für den Bahnverkehr mit Gleisen oder für
den Straßenverkehr mit Straßenbelag gestaltbar. Die böse Stiefmutter kann auf jeden Fall motorisiert
anbrausen…
1366 Trafohaus € 23,49
Unter Dauerstrom!! Die schlichte Transformatorenstation ist eine von über 600.000 Umspannstationen
in Deutschland und wandelt die elektrische Spannung von 10 kV (1 Kilovolt = 1.000 Volt) bis 36 kV in
die Ortsnetze (Niederspannungsnetz) in die dort verwendeten 400/230 V um. Schon gewaltig, was in
einem so kleinen Gebäude alles vor sich geht…
1367 LPG Trafoturm € 24,99
In der DDR war man hier ein bisschen großzügiger und spendete dem »Umwandler« etwas mehr Platz.
Wahrscheinlich benötigte auch die Technik darin mehr Raum als in der westlichen Variante.
1750 Freileitungsseil € 12,49
Hochspannung!!! Oh ja, jetzt wird ordentlich Kabel verlegt. Dieses einzigartige Spezialseil hat die
Besonderheit, dass es durch seine Beschaffenheit und Schwere wie ein Originalhochspannungsseil fällt.
Es hängt nicht wie ein Faden, der sich nicht ganz aushängt, auch nicht wie ein Draht, der auch seitlich
absteht und an falschen Stellungen Biegungen aufweist. Außerdem ist die Verarbeitung des Spezialseils
völlig unkompliziert.

1751 Freileitung Betonmast € 19,99
Stämmig!!! Gleich 12 Betonmasten leiten den Strom vom Trafohaus ins nächste Dorf. Die Freileitung
(Bestell-Nr. 1750) kann professionell an den filigranen Isolatoren befestigt werden. Perfektion en
miniature.
1770 Leistungsmodul BLM 3.0 € 24,95
Ausgeflackert!!! Schluss mit dem nervigen Geflacker der Beleuchtung! Das Gleichrichtermodul sorgt
für stabilen Schaltstrom So kann helles Licht völlig flackerfrei leuchten und das sogar für bis zu 150
LED-Leuchten. Das erfreut nicht nur das Auge.
1964 Waldgasthaus »Köhlerhütte« € 64,49
Ganz tief im Wald führt ein Weg entlang eines klaren Baches zu einer Lichtung. Dort steht die alte
Köhlerhütte im hellen Sonnenlicht und empfängt seine Gäste mit einem hellen kühlen Bier. Das
dunkelbraune Holzgebäude war früher auch Treffpunkt der vielen Köhler. Im Mittelalter grenzte man
noch die Köhler aus der Gesellschaft aus, obwohl sie einen sehr anstrengenden und gefährlichen Beruf
ausübten. Zudem war man gerade in diesem Beruf meist alleine im Wald, um die Meiler zu
überwachen. Heute sind diese dunklen Zeiten längst vergessen und das Gasthaus wird von allen Klassen
und Berufsschichten gerne besucht und man lässt es sich dort gut gehen. Das Holzhaus mit seinen
kleinen Fenstern und Schiefer gedeckten Dach steht auf einem Steinsockel und macht auf jeder
gepflegten Anlage oder Diorama eine gute Figur. Übrigens, die Köhlerhütte kann auch jederzeit als
Jagd- und Waldhütte ihren Einsatz finden.
7745 Leitplanken € 9,49
Da rast gerade ein blauer Audi viel zu schnell um die Kurve und das auf nassem Herbstlaub – schon ist
es passiert. Er rutscht aus der Kurve und schliddert an den Leitplanken entlang. Was hat der für ein
Glück! Wäre sie nicht hier, würde er bereits den Abhang herunter brausen. Die »Rallyestreifen« auf der
Beifahrerseite die (in diesem Falle) Dank der Leitplanken entstanden sind, ließen den Fahrer mit einem
blauen Auge davonkommen und mahnen gleichzeitig zur Erinnerung an eine angepasste Fahrweise.
7746 Geländer-Set/Zaun € 9,99
Allroundtalent! Das filigrane Geländer bestehend aus 12 Elementen ist universell einsetzbar und kann
zum Sichern von Brücken, abschüssigen Bereichen, Plätzen, Gärten uvm. eingesetzt werden.
Spur 0 / 1:45
10799 Hochspannungsmast € 65,50
TT-Spur 1:120
8129 Leitplanken (auch für Spur N geeignet), Beschreibung siehe 7745 € 9,49
8130 Geländer-Set / Zaun (auch für Spur N geeignet), Beschreibung siehe 7746 € 9,99
8824 LPG Trafoturm, Beschreibung siehe 1367 € 23,49
8825 Trafohaus, Beschreibung siehe 1366 € 22,49
8842 Betonbrücke Bahnüberführung, Beschreibung siehe 1099 € 34,49
8843 Betonbrücke Straßenüberführung, Beschreibung siehe 1100 € 34,49
8844 Stahlbogenbrücke € 34,49

8951 Freileitung, 12 Betonmasten, Beschreibung siehe 1751 € 19,99
N-Spur 1:160
8151 Betonbrücke Bahnüberführung, Beschreibung siehe 1099 € 29,49
8152 Betonbrücke Straßenüberführung , Beschreibung siehe 1100 € 29,49
TT Wagen 1:120
Ausgesuchte Wagen für Eisenbahnen in Spur TT mit Normkupplungsschacht und TT-Kupplungen in
höchster Detaillierung.
31516 Flachwagen mit Rungen Ks [3300] € 64,99
Auf zur nächsten Baustelle! Der rotbraune Flachwagen, beladen mit einem orangefarbenen MobilBagger T-174, ist schon unterwegs. Der Flachwagen mit Rungen trägt die Betriebsnummer: 30 50 943 4191 – 7.
Automodelle 1:87
Eine interessante Collection wunderschöner Auto-Varianten in originellem und vorbildgerechtem
Design.
Chempark
Nahe der nordrhein-westfälischen Stadt Leverkusen liegt der 480 ha große Standort des Chemparks, mit
200 ansässigen Betrieben wie beispielsweise: Bayer AG, Levaco Chemicals GmbH, Evonik Industries
AG, Bertschi AG, AkzoNobel Chemicals GmbH, TÜV SÜD Chemie Service GmbH u.v.m. Das Gebiet
entstand um 1863/64, nachdem Carl Leverkus (1804-1889) neben seinem Werk Ultramarin 1875 eine
weitere Fabrik für die Produktion von Alizarin angliederte. Später wurde auch die naheliegende Stadt
nach ihm benannt. Die Fabriken wurden um 1891 von Bayer übernommen – heute ist das ganze Gebiet
ein riesiger Industriepark. Bei so vielen Chemiefabriken ist eine eigene Werkfeuerwehr unerlässlich,
denn sobald ein Störfall oder sonstige gefährliche Situationen entstehen, muss umgehend gehandelt
werden. Die Mitarbeiter dieser Feuerwehr sind natürlich auch besonders geschult. Sollte ein Ernstfall
auftreten, sind die folgenden Fahrzeuge umgehend im Einsatz:

48449 Piaggio Ape 50, Werkfeuerwehr Chempark € 26,99

53535 Ford Kuga, Werkfeuerwehr Chempark € 31,99

54803 Mercedes-Benz Vito, Werkfeuerwehr Chempark € 31,99
50937 Mercedes-Benz Unimog U430, Schwertransportbegleitung € 45,99
Schon kurz nachdem die ersten Unimog gebaut wurden, fanden sie bereits Abnehmer in der Speditionsund Transportbranche.
Viele namhafte Unternehmen verfügen bis heute über Unimog. Gute Übersicht,
Wendigkeit, kompakte Fahrzeugabmessungen, hohe Geländegängigkeit und große Zugkraft mit hohen
zulässigen Anhängelasten und ein großer Geschwindigkeitsbereich waren hierfür die Basis. Vorteilhaft
auch, dass Material und Ausrüstung auf der Pritsche transportiert werden können. Als Begleitfahrzeug
eines Schwertransportes verfügt das Modell über eine an der Heckseite angebrachte Warn- und
Informationstafel für den nachfolgenden Verkehr.
@Fire, Internationaler Katastrophenschutz
Einsatzfahrzeuge des Internationalen Katastrophenschutz in der typisch weiß/gelben Farbgebung. Die
gemeinnützige, nichtstaatliche Hilfsorganisation mit Sitz im niedersächsischen Osnabrück leistet
internationale Hilfe bei Naturkatastrophen. Der Verein wurde zunächst in Lüneburg gegründet. 2014
wurde @fire Schweiz als rechtlich eigenständige Organisation gegründet und dem deutschen Verein
angegliedert. Seit November 2021 ist @fire bei der INSARAG (International Search and Rescue
Advisory Group / Organisation der Vereinten Nationen) klassifiziert. @fire arbeitet nach den
INSARAG-Grundlagen und ist innerhalb von 24 Stunden weltweit im Katastrophengebiet einsatzbereit.
Die Schwerpunkte liegen hier in erster Linie in der Rettung von Verschütteten nach Erdbeben oder
ähnlichen Ereignissen, die es gilt in den Trümmern zu lokalisieren, zu befreien und zu versorgen. Was
für ein super Team!!!
51088 Mercedes-Benz Unimog U5023 Doppelkabine,
Fire, Internationaler Katastrophenschutz € 42,99
52860 Ford Ranger Pritsche, Fire, Internationaler Katastrophenschutz € 28,99
Leonhard Weiss
Einsatzfahrzeuge des baden-württembergischen Bauunternehmen Leonhard Weiss in der typischen
Farbgebung Gelb mit schwarz/weißer Bedruckung. Das im Jahr 1900 durch den Namensgeber
gegründete Unternehmen fungierte zunächst als Gleisbaubetrieb und arbeitete am Bauabschnitt der
Bahnstrecke Aalen-Neresheim-Ballmertshofen für die Härtsfeldbahn. Danach folgten verschiedene
Arbeiten für die Stadt Göppingen. Nach dem Tod des Firmengründers 1938 wurde das Unternehmen
von der Familie weitergeführt und seit 1998 durch Geschäftsführer geleitet. Heute beschäftigt die
Leonhard-Weiss-Gruppe mit Sitz in Göppingen und Satteldorf und zahlreichen Niederlassungen und
Tochterunternehmen über 7.700 Mitarbeiter und erzielt eine Bauleistung von 2,3 Milliarden Euro.
52641 Mercedes-Benz Sprinter Kastenwagen, Leonhard Weiss € 32,99
54516 Ford Transit Custom, Leonhard Weiss € 31,99
52916 VW Käfer mit Brezelfenster, Polizei Berlin € 21,99
Es war einmal… Ja, es ist schon lange her, dass der tiefblaue Käfer bei der Berliner Polizei noch aktiv
im Einsatz war. Ein ganz kleiner filigraner Aufdruck auf den Türen sowie die blaue Rundumleuchte und
der Frontstrahler geben Auskunft über seinen Einsatz. Bei tief dunkler Nacht konnte sich der Käfer
ohne Scheinwerferlicht bestimmt auch sehr gut »anpirschen«…
VW Käfer
Er läuft und läuft und läuft… Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine
Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine
stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine
Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen »Volkswagen« zu entwickeln.
Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde
bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte
sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxermotor.
Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen
Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen
Entschädigungen von VW ausgeglichen.
Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines
Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938
gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten
Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs
die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100.000 Einwohner,
und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis
Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite
Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg
war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent
zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte.
Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg
und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer
Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem
negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach
England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von
nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da
es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten »das Projekt wäre
keinen Heller wert«!
So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der
Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete
Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen
weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und
kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in
Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter
Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe
an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen – anfänglich noch relativ
langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem
Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe.
So verließen Ende 1946 mehr als 10.000 Autos das Werk.
Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im
Juli 1949 ein aufwändigeres »Export-Modell« vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch
eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März
1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das »Brezelfenster« ab. Am 5. August 1955
rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im
Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte »Made in Germany« wurde zum Qualitätssiegel, so wurde
vor allem in den Vereinigten Staaten der »Beetle« ein Riesenerfolg.
Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15.007.034 produzierten Fahrzeugen
war der Käfer neuer »Weltmeister« und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen
Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in
Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt.
1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland.
Das Remake des Modells in 1:87 dieses Kultfahrzeugs war überfällig. So wurde das Vorbild (aus der
Wirtschaftswunderzeit) im aufwändigen Laserverfahren neu vermessen, um so die recht schwierige
Karosserieform genau en miniature nachbilden zu können. Beachtenswert sind auch die hellen edlen
Scheinwerfer, die nach neusten Standards gefertigt wurden und feinste verchromte Scheinwerferringe
besitzen. Damit haben wir ein Modell am Start, das nach neusten Richtlinien erstellt wurde und somit
der Perfektion heutiger Miniaturen entspricht.

52955 VW Käfer mit Ovalfenster,Rot € 21,49

52956 VW Käfer mit Ovalfenster, Weiß € 21,49

52969 VW Käfer mit Ovalfenster,Polis, Polizei Schweden € 27,99
Dunkelgrüner Käfer mit weißen Kotflügeln und weißer Aufschrift der schwedischen Polizei.
53471 Mercedes-Benz Sprinter kurzer Radstand Flachdach, Glomb € 38,99
»Think pink !« Das ist nicht nur der Grundgedanke von Winnetouch (schrille Figur aus Bully Herbigs
Film »Der Schuh des Manitu«), die auffällige Farbe ist auch ein Markenzeichen der Bremerhavener
GCD Glomb Container Dienst GmbH, die mit rund 100 Mitarbeitern seit über 30 Jahren
Seecontainerlogistik über die Grenzen der Republik betreiben. Die 1980 durch Sigward Glomb
gegründete Gesellschaft hat sich mittlerweile bei vielen ihrer Geschäftspartner einen guten Namen
erarbeitet. Seit der Firmengründung ist das Unternehmen ständig am Expandieren und so musste auch
schon der ehemalige Firmensitz um 700m Luftlinie verlegt werden. Also freuen wir uns auf bald noch
mehr knallig pinkfarbene Fahrzeuge auf den langweilig grauen Betonstraßen.
54008 Mercedes-Benz Sprinter kurzer Radstand Hochdach, Orange € 34,99
Der orangefarbene, geräumige Sprinter mit weiß/roten Warnstreifen ergänzt die Kommunalfahrzeug
Flotte als weiteres interessantes Fahrzeug.
54155 Fendt F 15 Dieselross mit Bautz Spinne BS4 € 33,49
Fendt F15 Traktor mit wassergekühlten Einzylinder Dieselmotor und Bautz Spinne/Heuwender der
Josef Bautz-Werke / Saulgau (Baden-Württemberg). Der ausgeklügelte Heuwender aus den 60er-Jahren
überzeugt durch mehrfache Einsatz-Möglichkeiten. Wie sein Vorbild lässt sich auch das Modell in
verschiedene Positionen durch nur wenige Handgriffe perfekt in Szene setzen. So lassen sich durch
geschicktes Drehen der Laufräder und Wahl der Anhängung folgende Positionierungen nachstellen:
Transportstellung, Vollschwaden, Doppelschwaden aus Vollschwaden, Doppelschwaden aus der Breite,
Mehrfachschwaden aus Vollschwaden, Mehrschwaden aus der Breite und Schwadenstreuen.
(Schwaden = reihenförmig zusammengerechtes Erntegut/Gras/Getreide)
54317 Land Rover Defender 90, Gendarmerie € 26,99
Mittelblaues, geländegängiges Einsatzfahrzeug der französischen Gendarmerie. Sie ist eine
militärisch organisierte Polizeikraft in Frankreich, die für die öffentliche Sicherheit zuständig ist und
dem Verteidigungs- und Innenministerium untersteht.
54356 Land Rover Defender 90 Kastenwagen, Silber € 23,99
Klein aber oho! Der Automobilhersteller Land Rover produziert seit 1948 das gleichnamige Fahrzeug,
dessen ursprüngliche Entwicklung (1947) zunächst ausschließlich der zivilen Nutzung in der
Landwirtschaft zugute kam. Die ersten drei Modellreihen erhielten dabei nur die simple Bezeichnung
Serie I, II und III. Erst die vierte Serie (ab 1983) wurde unter der Bezeichnung One Ten (110 Zoll
Radstand) bzw. Ninety (90) propagiert. Typisch für Land Rover sind die Zahlen bei den Modellnamen,
sie geben Auskunft über die Radstände (90, 110, 130 Zoll) bei den Fahrzeugen, auch wenn zugunsten
gerundeter Zahlen etwas abgewichen wird. So müsste die korrekte Bezeichnung eigentlich 93 lauten, da
der Achsstand 93 Zoll misst (beim 130er beispielsweise 127 Zoll). Die Bezeichnung »Ninety« behielt
der kleine Defender bis zu seiner Umbenennung im September 1990. Nach Einführung der Baureihe
»Discovery« 1990 wurde eine Differenzierung notwendig und die Land Rover Modelle erhielten die
Bezeichnung »Defender«. Neu ist auch, dass nach 35 Jahren erstmals die Starrachsen an Schraubenfedern
statt an Blattfedern aufgehängt sind. Auch wird die bisher zweigeteilte Windschutzscheibe durch
eine durchgängige Scheibe ersetzt und die Kotflügel erhalten eine Verbreiterung aus Kunststoff. Das
ursprünglich für zivile Nutzung entwickelte Fahrzeug wurde dank seiner Robustheit häufig bei
unwegsamen Expeditionen eingesetzt, so ist es auch kein Wunder, dass der Defender noch heute in
vielen Krisengebieten zu finden ist.
Bei verschiedenen Hilfsorganisationen und auch beim Militär ist das zuverlässige Fahrzeug nicht mehr
wegzudenken. Besonders in privaten Bereichen wird der robuste Land Rover als Geländefahrzeug hoch
geschätzt.
Bei dem Busch-Modell handelt es sich um den Defender 90 County Station Wagon (CSW), der fortan
als kleines Kraftpaket in unwegsamen H0-Modelllandschaften über Stock und Stein fährt. Scharfe
Konturen und detailreiche Features machen aus dem groben kantigen Klotz ein richtiges Schmuckstück.
Auch die charakteristische Sitzanordnung der Innenausstattung ist vorbildgerecht wiedergegeben,
ebenso wie das andersfarbige Dach. Die Frontansicht des Modells wird beherrscht durch die große
schwarze Kühlermaske, in der helle transparente Scheinwerfer in Klarglasoptik sowie feinste
transparente Blinker eingesetzt sind. Die grobstolligen Reifen und typgerechten Felgen perfektionieren
das markante Erscheinungsbild. Mit diesem Modell erhält die Busch-Geländewagen-Collection ein
weiteres Highlight an geländegängigen Fahrzeugen mit Kultstatus.
54397 Land Rover Defender 90 offen, Polizia € 25,99
»Viva Italia« Einsatzfahrzeug der italienischen Polizei in der typischen Farbgestaltung hellblau mit
weiß und dunkelblau abgesetzten Schriftzug »Polizia«.
54515 Ford Transit Custom, Orange € 31,49
Kommunalfahrzeug im typischen Orange mit auffälligen rot/weißen Warnstreifen. Damit wir die
städtische Fahrzeugflotte um ein weiteres interessantes Fahrzeug ergänzt.
54604 Citroën Jumper Kastenwagen, Rot € 26,99
Trilogie! Ein Modell, dreimal anders. Der beliebte Kleintransporter Ducato wurde von Fiat und Groupe
PSA (Peugeot Société Anonyme) seit 1982 im Joint-Venture Sevel Sud (Società Europea Veicoli
Leggeri Sevel S.p.A. / Europäische Gesellschaft für leichte Nutzfahrzeuge) hergestellt. Beide
Kooperationspartner fusionierten zu Stellantis (Marken wie: Maserati, Alfa Romeo, Lancia, Jeep,
Chrysler, Dodge, RAM, Abarth, Citroën, Fiat, Opel/Vauxhall und Peugeot), die seitdem dort gebaut
werden. Die baugleichen Transport-Fahrzeuge Ducato, Citroën und Peugeot unterscheiden sich
hauptsächlich durch die jeweils verwendeten Motoren. Die erste Generation des Ducato I, wurde gerne
als Basis für Wohnmobile eingesetzt. Daher gab es ihn sowie seine Schwestermodelle jeweils mit
Einzelkabinen. Die zweite Generation des Ducato sowie Citroën Jumper und Peugeot Boxer wurden
sogar 1994 zu den Van of the Year auserkoren.
Eine weitere Modellpflege erhielten die Modelle 2011, dabei wurde die Karosserie nur sehr
unwesentlich geändert, die hauptsächlichen Änderungen fanden durch leistungsstärkere und
verbrauchsärmere Motoren statt. Modifizierte Innenausstattungselemente wie ein neues Armaturenbrett,
zweifarbige Sitzbezüge, neue Seitenverkleidungen sowie neue Bedienelemente für die Klimaanlage,
Radio und Halterung für Navi waren nur bei intensiverer Betrachtung augenfällig.
Erst mit der Modellpflege 2014 erhielten alle Modelle auch eine umfangreiche optische sowie
technische Überarbeitung. Die folgenden Modelle lassen sehr schön das neue Design erkennen und
brillieren durch scharfe Konturenführungen.

54804 Mercedes-Benz Vito, Feuerwehr Notarzt Münster € 33,49
Rotes Einsatzfahrzeug mit weißen Türen, Dach und Stoßstange der nordrhein-westfälischen Stadt
Münster.
54805 Mercedes-Benz Vito, Liebherr € 25,99
Weißes Einsatzfahrzeug der 1949 im baden-württembergischen Kirchdorf an der Iller gegründeten
Firma Liebherr. Die Liebherr-International AG wurde 1976 als Dachgesellschaft des Schweizer
Liebherr-Konzerns gegründet und befindet sich im schweizerischen Bulle. Noch immer ist das
komplette Unternehmen in Familienbesitz (bereits in dritter Generation) und umfasst elf Geschäftsfelder
wie: Erdbewegung, Bergbau, Fahrzeugkrane, Turmdrehkrane, Betontechnik, maritime Krane,
Werkzeugmaschinen und Automationssysteme, Aerospace und Verkehrstechnik, Komponenten,
Hausgeräte und sogar Hotels. Damit sind weltweit über 53.000 Arbeitsplätze in über 140 Gesellschaften
vorhanden und erwirtschafteten gemeinsam im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von 14,042 Milliarden
Euro.
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